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Controlling und Reporting

Was ist Controlling?
Controlling ist eine außerordentlich effiziente
Möglichkeit, um aus unternehmerischen Visionen
Ziele zu machen und diese Ziele „gezielt“
anzusteuern, um sie letztendlich zu erreichen.
Wie kann Controlling unterschieden werden?
Controlling kann in die zwei nachfolgenden Arten unterschieden
werden:
- Strategisches Controlling –
unter dem Motto: „Das Ziel immer vor Augen.“
Mit der klaren Formulierung unternehmerischer Ziele,
sich daran zu orientieren und gegebenenfalls Kurskorrekturen
gezielt vorzunehmen. Die Bearbeitung des strategischen
Controllings erfolgt in der Planungsphase unter dem
Abschnitt 1.2 Markt- und Wettbewerbssituation.
- Operatives Controlling –
unter dem Motto: „Das Steuer immer in der Hand.“
Als ein Werkzeug, Strategien und Pläne umzusetzen
sowie die Umsetzung durch ständige Kontrolle
und gewissenhaftes Prüfen in Gang zu halten.
Die Bearbeitung des operativen Controllings erfolgt
in diesem Abschnitt 3.3 Controlling und Reporting.
Welche Werkzeuge des Controllings gibt es?
Die Werkzeuge werden anhand der zwei Arten des Controllings
beispielhaft nachfolgend angeführt:
- Strategisches Controlling –
im speziellen die Portfolio-Analyse und die SWOT-Analyse.
Weiterführende Informationen finden Sie unter
dem Fachwissen Markt- und Wettbewerbssituation.
- Operatives Controlling –
im speziellen verschiedene Auswertungen, wie z.B.
Soll-Ist-Vergleich, Erfolgsrechnung, Bilanz, Finanzplan,
Kostenrechnung und Analysen, wie z.B. Bilanzanalysen
inkl. Kennzahlen und die Berechnung des Unternehmenswertes.
Was sind die Ziele und Aufgaben eines Reportings?
Primäres Ziel eines Reportings bzw. Berichtswesens
ist die Weitergabe jener Informationen, auf deren Basis
unternehmensrelevante Entscheidungen getroffen werden
können. Das Berichtswesen darf dabei nicht zum
Selbstzweck verkommen.
Aufgabe eines funktionierenden Reportings bzw. Berichtswesens
ist, dass periodisch (monatlich, quartalsmäßig
oder jährlich) aussagekräftige und aktuelle
Informationen in einer übersichtlichen und verständlichen
Form den Adressaten zur Verfügung gestellt werden.
Adressaten können sowohl unternehmensinterne (z.B.
Geschäftsleitung) als auch unternehmensexterne
Personen (z.B. Banken) sein.
Zahlenvergleich (Soll-Ist) Planungsphase mit der Realisierungsphase?
In der Planungsphase erfolgt die Erstellung der Planrechnung,
d.h. die Geschäftsidee wird in Zahlen gegossen
(= Solldaten). In der Realisierungsphase im Abschnitt
Auftragsabwicklung erfolgt die praktische Umsetzung
der Geschäftsidee und im Abschnitt Buchhaltung
die Ermittlung des Zahlenmaterials (= Istdaten). Das
Controlling vergleicht nun die beiden Zahlenwerke in
Form eines Soll-Ist-Vergleiches und stellt dabei fest,
in wie weit die praktische Realisierung von der ursprünglichen
Geschäftsidee abweicht.
Diese Soll-Ist-Vergleiche können bzw. sollten monatlich
durchgeführt werden. Hier bei besteht die Möglichkeit
möglichst rasch auf eventuelle ungünstige
Entwicklung zu reagieren (= Zeitvorsprung).
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